Über uns

1907

Der SV Waldhof 07 wird am 11. April 1907 von 42 jungen Männern im Lokal "Zum Tannenbaum" gegründet. Erster Vorsitzender wird der Bankkassierer Emil Menton und erster Kapitän wird Fritz Streckfuß.

1908

Am 12. März wird der SV Waldhof 07 vom Verband Süddeutscher Fußball-Vereine aufgenommen und kann ab der Spielzeit 1908/09 in der C-Klasse Neckargau am Punktspielbetrieb teilnehmen.
Mit einem 8:1 bei der FG Ladenburg 03 kann ein erfolgreiches Pflichtspieldebüt gefeiert werden.

1910

Der SV Waldhof 07 steigt in die B-Klasse auf.

1911

Im März 1911 zieht man auf den "Sandacker" hinter der Waldhofschule an der Endhaltestelle der Straßenbahn um. Im ersten Spiel auf dem neuen Gelände wird am 12. März der VfB Borussia Neunkirchen (Meister des Saargaus) vor über 1.000 Zuschauern mit 5:2 besiegt.

1912

Aufgrund einer Reform des Spielsystems spielt der SV Waldhof 07 in der A-Klasse, der zweithöchsten Liga. Am Ende belegt der Verein den 3. Platz.

1914

Durch ein 1:0 gegen den FV Germania Frankfurt-Bockenheim gewinnt der SV Waldhof 07 die Süddeutsche Meisterschaft und steigt in die Liga-Klasse, die damals höchste deutsche Spielklasse, auf.
Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges wird der reguläre Spielbetrieb eingestellt. Es kommt zu sogenannten Kriegshilfe-Fußballrunden.

1919

Mit der Saison 1919/20 wird wieder regulär Fußball gespielt.

1920

Der SV Waldhof kam über die Liga-Klasse Odenwaldkreis zu einem zweiten Platz in der Gruppe Nord der Süddeutschen Meisterschaft, hinter dem 1. FC Nürnberg.

1921

In den Endspielen um die Süddeutsche Meisterschaft belegt der SV Waldhof 07 erneut den zweiten Platz hinter dem 1. FC Nürnberg.
Am 5. Juni wird Karl Höger der erste deutsche Nationalspieler aus Reihen des SV Waldhof. Am 18. September feiern auch Willi Hutter und Sepp Herberger ihr Debüt im Nationaldress.
Jungnationalspieler Sepp Herberger wechselt am Ende der Saison vom SV Waldhof 07 zum VfR Mannheim.

1923

Die Stadt Mannheim schenkt dem SV Waldhof 07 einen Platz im Wäldchen an den Schießständen, wo der Verein bis heute beheimatet ist.

1924

Im neugeschaffenen Rheinbezirk sichert sich der SV Waldhof 07 die Bezirksmeisterschaft und qualifiziert sich für die Süddeutsche Meisterschaft.

1930

Die Tennisabteilung wird gegründet.

1931

Der SV Waldhof 07 wird süddeutscher Handball-Vizemeister.

1933

Der SV Waldhof 07 wird deutscher Handball-Meister.

1934

Otto Siffling feiert gegen Derby County sein Debüt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

1935

Otto Siffling (Fußball), Wilhelm Müller und Fritz Spengler (beide Handball) vertreten den SV Waldhof 07 bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin. Müller und Spengler gewinnen die Gold-Medaille.

1939

Mannheim trauert um eines seiner größten Idole. Otto Siffling stirbt im Alter von nur 27 Jahren an einer Rippenfellentzündung. In 31 Länderspielen erzielte er 17 Tore für Deutschland und feierte 1934 den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft in Italien.

1940

Im Tschammerpokal (heute DFB-Pokal) erreicht der SV Waldhof 07 das Finale. Dort unterliegt die von Prof. Dr. Otto Neumann trainierte Elf dem 1. FC Nürnberg mit 0:2.
In den Spielen um die Deutsche Meisterschaft erreicht der SV Waldhof 07 das Halbfinale, wo man mit 1:3 dem späteren Meister Schalke 04 unterliegt. Im Spiel um den dritten Platz, welches am 21.07.1940 im Berliner Olympiastadion als Vorspiel zum Endspiel zwischen Schalke 04 und dem Dresdner SC ausgetragen wird, trennen sich der SV Waldhof  07 und Rapid Wien vor 80.000 Zuschauern mit 4:4. Das eine Woche später ausgetragene Wiederholungsspiel kann Wien mit 5:2 für sich entscheiden.

1945

Am 9. September bestreitet der SV Waldhof 07 sein erstes offizielles Spiel nach Kriegsende (3:1 gegen den VfR Mannheim).

1951

Die Fußball-Abteilung des SV Waldhof 07 geht mit ihrer neugegründeten Amateur-Mannschaft in der B-Klasse Nord an den Start und gewinnt auf Anhieb die Kreismeisterschaft.

1955

Der SV Waldhof 07 stellt sechs badische Meister im Boxen.

1958

Durch ein 3:1 gegen den FC Bayern Hof gelingt dem SV Waldhof 07 der Aufstieg in die 1. Liga Süd.

1959

Abstieg in die 2. Liga Süd.

1960

Erneuter Aufstieg in die 1. Liga Süd.

1962

Abstieg in die 2. Liga Süd.

1963

Durch den dritten Platz in der 2. Liga Süd qualifiziert sich der SV Waldhof 07 neben 19 weiteren Teams für die Regionalliga Süd, die als Unterbau für die neu eingeführte Bundesliga ebenfalls neu gegründet wurde.

1967

Umbenennung in SVW 07 Mannheim am 28. April.

1969

Umbenennung in SV Waldhof Mannheim am 21. März.

1970

Mit 99 Gegentoren steigt der SV Waldhof Mannheim in die Amateurliga Nordbaden ab. Zum ersten Mal seit dem Aufstieg in die Ligaklasse (1912/13) muss der SVW somit den Weg in den Amateurbereich antreten.

1971

Mit einem Rekord-Torverhältnis von 102:25 wird der SV Waldhof Mannheim Meister der Amateurliga Nordbaden. In der Entscheidungsrunde scheitert der SVW an der SpVgg Ludwigsburg mit 1:2.

1972

Erneuter Gewinn der Meisterschaft in der Amateurliga Nordbaden. In der Entscheidungsrunde setzt sich der SV Waldhof Mannheim mit 1:0 gegen den FC Singen durch und steigt in die Regionalliga Süd auf.
Am 27. Juli erfolgt die Umbenennung in Chio Waldhof 07.

1974

Durch den 7. Platz in der Regionalliga Süd qualifiziert sich Chio Waldhof für die neugegründete 2. Bundesliga Süd.

1975

Umbenennung in SV Chio Waldhof 07 am 19. September.

1978

Umbenennung in SV Waldhof Mannheim 07 am 15. September.

1980

Die A-Jugend feiert am 12. Juli den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Vor 10.000 Zuschauern siegt der SVW in Oberhausen mit 2:1 gegen Schalke 04.

1981

Mit Platz 7 qualifiziert sich der SV Waldhof Mannheim 07 für die neugegründete eingleisige 2. Bundesliga.

1983

Der SV Waldhof Mannheim 07 wird Meister der 2. Bundesliga und steigt in die 1. Bundesliga auf. Die Begriffe "Waldhof-Buben" und "Wunder Waldhof" werden in Deutschland bekannt.

1984

Der SV Waldhof Mannheim 07 gewinnt durch ein 1:0 im Endspiel gegen die chinesische Nationalmannschaft vor 70.000 Zuschauern in Peking den "Great Wall Cup".

1985

Nur das schlechtere Torverhältnis gegenüber dem Hamburger SV verhindert die Qualifikation für den Uefa-Pokal.

1986

Jürgen Kohler feiert am 24. September sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft (2:0 gegen Dänemark).

1988

Der SV Waldhof Mannheim 07 sichert sich im dritten Spiel der Relegation gegen den SV Darmstadt 98 den Klassenerhalt nach Elfmeterschießen.

1990

Nach einer unglaublichen Verletzungsmisere steigt der SV Waldhof-Mannheim 07 in die 2. Bundesliga ab. Zu Beginn der Rückrunde stand man noch auf einem Uefa-Pokal-Platz.

1994

Mit einem 2:2 gegen Hertha BSC Berlin wird am 25. Februar das Carl-Benz-Stadion eingeweiht.

1996

Die A-Jugend wird deutscher Vize-Meister.

1997

Der SVW steigt in die Regionalliga Süd ab.

1999

Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Im Achtelfinale des DFB-Pokals unterliegt der SV Waldhof Mannheim vor 27.000 Zuschauern im ausverkauften Carl-Benz-Stadion dem deutschen Rekordmeister Bayern München mit 0:3.

2001

Am letzten Spieltag bezwingt der SV Waldhof den 1. FSV Mainz 05 mit 4:0. Da zeitgleich jedoch der FC St. Pauli mit 2:1 beim 1. FC Nürnberg gewann, wurde der Aufstieg in die 1. Bundesliga knapp verpasst.

2003

Der SV Waldhof steigt als Tabellenletzter aus der 2. Bundesliga ab. Aufgrund fehlender finanzieller Voraussetzungen wurde dem Verein die Regionalliga-Lizenz verweigert.

2008

Der SV Waldhof qualifiziert sich für die neugegründete viertklassige Regionalliga und spielt in der Saison 2008/09 in der Regionalliga Süd.

2009

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) versetzt den SV Waldhof in die Regionalliga West.

2010

In der West-Staffel spielt der SVW eine durchwachsene Saison und landet am Ende auf Platz 14. Weil die Lizenauflagen für die Folgesaison nicht zu 100 Prozent erfüllt werden konnten, stufte der DFB den Verein in die Oberliga Baden-Württemberg zurück. Mitte Dezember wählen die Mitglieder Steffen Künster zum neuen Präsidenten.

2011

Unter Trainer Reiner Hollich gelingt dem SVW nach einer phantastischen Aufholjagd zum in der Tabelle lange führenden FC Nöttingen die sofortige Rückkehr in die Viertklassigkeit. Am letzten Spieltag (11. Juni 2011) feiern 18.313 Besucher im Carl-Benz-Stadion beim 6:0 über den FV Illertissen nicht nur den Aufstieg, sondern auch einen bis heute gültigen bundsweiten Zuschauerrekord für die fünfte Liga.

 

2012

In der Regionalliga Süd schafft der SVW das gesteckte Saisonziel Klassenerhalt mit Platz zwölf in der Abschlusstabelle.

2013

Nach der eingeführten Regionalliga-Reform mit bundesweit fünf Gruppen und einer zu spielenden Aufstiegsrelegation wird der SVW der Südwest-Gruppe (Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) zugeteilt und belegt auf Anhieb Rang sechs. 

2014

Nach der ersten Saison unter dem neuen Trainer Kenan Kocak folgt Rang fünf in der Tabelle der RL Südwest.

2015

Der SVW startet 2014/15 einen Neuaufbau mit vielen jungen Spielern und dem vorrangigen Ziel, diese weiter zuentwickeln. Sportlich springt Platz 13 heraus.

Zuletzt angesehen